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In dieser Zeit kann nur eine Kooperation mit dem IWF die Ukraine retten

Leider ist auch die Ukraine von der Coronavirus-Pandemie betroffen, was die Krise im Land noch verstärkt.

 

Die ukrainische Investment-Management-Gesellschaft Dragon Capital erwartet für 2020 einen 4 prozentigen Rückgang des Bruttoinlandsprodukts (BIP) der Ukraine und einem durchschnittlichen Wechselkurs von 30 Hrywnja (UAH) je US-Dollar (Stand 27. März 2020: 1 US-Dollar = 27,74 UAH). Dies gilt für das Basisszenario, in dem die Quarantänemaßnahmen der Ukraine, der Europäischen Union und der Vereinigten Staaten bis zu drei Monate dauerten und sich nicht auf die zweite Jahreshälfte erstrecken.

 

Das Problem liegt dabei, dass wenn die Maßnahmen bis Juli 2020 anhalten, könnte die Wirtschaft sogar auf 9 Prozent sinken und der Wechselkurs der Hrywnja auf 35 UAH je US-Dollar fallen. Dabei ist eine Zusammenarbeit mit dem IWF eine Voraussetzung für beide Szenarien, sonst sehe es noch schlimmer aus. Für umfassende Steuersenkungen sieht man nicht viele Alternativen, da sonst Geld für Soziales und Investitionen in die Infrastruktur fehlt.

 

Offensichtlich kann der Internationale Währungsfonds (IWF) der ukrainischen Wirtschaft helfen, diese Krise zu überwinden. Die Ukraine braucht dringend die Unterstützung des Internationalen Währungsfonds. Kiew verhandelt seit mehreren Monaten über einen neuen Finanzierungsplan in Höhe von 5,5 Milliarden US-Dollar.

Durch die Unterzeichnung eines IWF-Programms wird Kiew den Zugang zu zusätzlichen Finanzmitteln im Kampf gegen das Coronavirus sowie zu Geldern anderer internationaler Institutionen öffnen.

 

Der IWF hat jedoch klare Voraussetzungen dafür. Die Verabschiedung eines Gesetzes, das die Rückgabe von Banken, die vom Markt genommen worden waren, an ihre ehemaligen Eigentümer verbietet. Dieses Gesetz richtet sich vor allem gegen den Milliardär Ihor Kolomojskyj aus, der es besonders auf die verstaatlichte PrivatBank im Jahre 2016 abgesehen hat. Außerdem soll ein Gesetz verabschiedet werden, welches den Handel mit Agrarland in der Ukraine ermöglicht.

 

Volodymyr Dubrovsky, Wirtschaftsexperte an der unabhängigen Denkfabrik CASE-Ukraine, der ukrainischen Zeitung "NW", sagte: “Das Positive ist, dass Selenskyj in dieser Situation im Interesse der Ukraine handelt, und nicht im Interesse von Kolomojskyj ”.